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BSL und Fair Source (Hybride Modelle)

Moderne Software-Unternehmen nutzen zunehmend hybride Lizenzen wie die Business Source License (BSL) oder Fair Source, um sich gegen die Dominanz von Cloud-Providern zu schützen, während sie den Code für Nutzer offen halten.


Kernkonzept

Diese Lizenzen sind keine Open-Source-Lizenzen gemäss OSI, da sie die Nutzung einschränken (zum Beispiel Verbot der kommerziellen Nutzung als Managed Service). Oft gibt es eine Change Clause: Nach einem definierten Zeitraum (zum Beispiel 4 Jahre) wandelt sich die Lizenz automatisch in eine echte Open-Source-Lizenz (zum Beispiel Apache 2.0).

Einschätzung

  • Für Unternehmen: Bietet Schutz des Geschäftsmodells. Nutzer können den Code lesen und selbst hosten, aber Konkurrenten können ihn nicht als direkten Cloud-Dienst anbieten.
  • Für Nutzer: Höhere Transparenz als bei proprietärer Software, aber Risiko der Abhängigkeit vom Hersteller (Lock-in Risiko in der Wachstumsphase).

Verwandte Themen

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  • Digitale Souveränität, der Kontroll- und Eigentumskontext für BSL und Fair Source.