KI-Werkbank

Die KI-Werkbank ist eine KI-Umgebung im eigenen Haus: von le dot auf der vorhandenen Infrastruktur gebaut, mit den eigenen Daten betrieben, an die eigenen Prozesse angepasst und unter eigener Kontrolle. Statt jede KI-Funktion einzeln bei fremden Anbietern zu mieten, entsteht eine Plattform im eigenen Betrieb, auf der mehrere Anwendungen laufen.

Wertvoll wird KI erst, wenn sie auf den eigenen Daten und Abläufen arbeitet, mit Quellenbelegen und ohne Abfluss an fremde Modellanbieter. Die Werkbank trägt genau solche Anwendungen, vom Wissen finden über das Automatisieren von Arbeit bis zu eigenen Entwicklungs-Agenten, und die souveräne Infrastruktur amortisiert sich über alle hinweg.


Typische Ausgangslagen

  • eine eigene, kontrollierte KI-Fähigkeit im eigenen Haus aufgebaut werden soll, statt einzelne KI-Funktionen bei fremden Anbietern einzukaufen: aufgebaut wird eine KI-Werkbank auf eigener oder Schweizer Infrastruktur
  • ein konkreter erster Anwendungsfall vorliegt, an dem sich der Nutzen beweisen lässt: daraus entsteht eine funktionierende KI-Anwendung mit Web-Oberfläche
  • sensible Daten das Haus nicht verlassen dürfen und die KI sich an die eigenen Prozesse anpassen muss: Datenflüsse, Quellenbelege und Prozessanbindung werden im Security-Statement und Architekturdokument festgehalten

Ergebnisse

Aus dem ersten Anwendungsfall entsteht ein lauffähiges Ergebnis statt einer Präsentation. Als konkrete Lieferobjekte entstehen:

  • eine funktionierende KI-Anwendung auf der eigenen Werkbank mit Web-Oberfläche
  • ein technisches Architekturdokument
  • ein Security-Statement

Der Rollout-Entscheid wird damit faktenbasiert: welcher Nutzen sich bestätigt, welches Sprachmodell passt und welche weiteren Anwendungen sich auf derselben Werkbank lohnen.


Der Leistungsumfang

Die Werkbank steht auf einer souveränen Grundlage: eine KI-Umgebung auf der vorhandenen oder einer Schweizer Infrastruktur, auf nDSG-Konformität ausgelegt und nach den internen Vorgaben konfiguriert. Auf dieser Grundlage tragen vier Arten von Anwendungen.

flowchart TD
    accTitle: Aufbau der KI-Werkbank
    accDescr: Auf einer souveränen Grundlage trägt die KI-Werkbank vier Anwendungsarten: Wissen finden, Arbeit automatisieren, Recherchen auswerten sowie Code- und Deployment-Agenten.
    G["Souveräne Grundlage<br/>eigene Infrastruktur, unter eigener Kontrolle"] --> W["KI-Werkbank"]
    W --> A["Wissen finden<br/>RAG auf eigenen Daten"]
    W --> B["Arbeit automatisieren<br/>Belege, Triage"]
    W --> C["Recherchen auswerten<br/>semantische Suche"]
    W --> D["Code- und Deployment-Agenten<br/>eigene Entwicklung"]

Der Einstieg beweist einen ersten Anwendungsfall; dieselbe Werkbank trägt mit der Zeit mehrere:

Wissen finden (Wissens-KI / RAG) Eine interne KI antwortet auf den eigenen Dokumenten, mit Quellenbelegen und ohne Datenabfluss, etwa über Verträge in einem geschützten Raum, Akten unter Wahrung des Berufsgeheimnisses oder interne Reglemente.

Arbeit automatisieren Wiederkehrende Abläufe werden mit KI verbunden, von der Beleg- und Dokumentenextraktion über die Anreicherung von Produktdaten bis zur Triage, angepasst an die bestehenden Prozesse statt an ein fremdes Standardprodukt.

Recherchen auswerten Verstreute Quellen werden durchsucht, abgeglichen und belegt, etwa für die semantische Suche über einen Kandidaten- oder Objektbestand oder für Markt- und Fachrecherchen auf der eigenen Datenbasis.

Code- und Deployment-Agenten Agenten unterstützen die eigene Entwicklung und den Betrieb, von der Codeerstellung bis zum kontrollierten Deployment, mit demselben Ansatz, den le dot in der eigenen Plattform einsetzt.


Wie A-Team die KI-Werkbank aufbaut

Eine kontrollierte KI-Werkbank entsteht aus dem Zusammenspiel mehrerer Faktoren. A-Team führt sie zusammen, von den Daten über Modelle und Bausteine bis zu Governance, Betrieb und einem fixierten Einstieg.

flowchart LR
    accTitle: A-Team Ursache-Wirkungs-Diagramm für eine kontrollierte KI-Werkbank
    accDescr: Ein Ishikawa-Diagramm. Rechts steht das Ergebnis, eine kontrollierte und souveräne KI-Werkbank. Darauf wirken sechs Faktorgruppen, die A-Team zusammenführt, Daten, Modelle, Bausteine, Governance, Betrieb und der Einstieg über einen fixierten ersten Anwendungsfall.
    DATEN["Daten<br/><small>Eigene Quellen, Klassierung und Freigaben</small>"] --> WB
    MODELLE["Modelle<br/><small>Modell-Gateway, lokale und externe Modelle</small>"] --> WB
    BAUSTEINE["Bausteine<br/><small>Anmeldung, Wissen, Agenten; bewährt und ersetzbar</small>"] --> WB
    GOV["Governance<br/><small>Nachvollziehbarkeit, Audit, EU AI Act</small>"] --> WB
    BETRIEB["Betrieb<br/><small>Eigene Infrastruktur, kein Datenabfluss, Observability</small>"] --> WB
    EINSTIEG["Einstieg<br/><small>Fixierter erster Anwendungsfall, lauffähiger Pilot</small>"] --> WB
    WB(["Kontrollierte, souveräne<br/>KI-Werkbank"])

Abgrenzung

Der erste Anwendungsfall ist ein zeitlich begrenztes, fixiertes Projekt, kein fertiges Produktivsystem. Der breite Ausbau, die Anbindung weiterer Quellen und Anwendungen sowie der Dauerbetrieb folgen separat; den produktiven Dauerbetrieb übernimmt anschliessend das Service Management. Die Werkbank nutzt denselben souveränen Ansatz, den le dot im A-Team für die eigene KI-Plattform betreibt, statt Daten an einen fremden Cloud-Dienst zu geben.


Eckdaten

Der Einstieg ist ein abgegrenztes Erstprojekt zum Festpreis. Was es im konkreten Fall umfasst, richtet sich nach dem gewählten Anwendungsfall und seiner Tiefe:

  • Art und Zahl der angebundenen Datenquellen oder Systeme
  • die Komplexität der Abläufe
  • wie streng die Anforderung an eigene oder Schweizer Infrastruktur ausfällt

Ein klar umrissener erster Fall fügt sich in das Paket, ein breiter Zuschnitt über mehrere Anwendungen verlangt mehr. Was die Werkbank im konkreten Fall kostet, hängt an genau diesen Faktoren. Der Preis-Richtwert nennt den Rahmen für das eigene Vorhaben.

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