Hacker könnten Karten stornieren: Coachella Festival gehackt

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Ein Hacker mit den Pseudonym "Berkrut" bietet im Darknet über 950.000 Datensätze aus der Nutzerdatenbank des kalifornischen Coachella-Festivals an.

Die Daten stammen sowohl von Kunden, die schon Karten gekauft haben, als auch von Nutzern des Forums der Webseite des beliebten Festivals.
Es soll um Nutzernamen, Emailadressen sowie verschlüsselte Passwörter gehen. Kreditkartendaten oder andere Zahlungsinformationen seien nicht gestohlen worden.
Der Hacker bietet die Datensätze für 300 US-Dollar im Darknet an.

Obwohl die Möglichkeit besteht, dass mit Hilfe der Daten bereits bezahlte Tickets storniert würden, besteht die größte Gefahr für die Nutzer, deren Datensätze abgeschöpft wurden darin, Opfer von passgenau auf sie zugeschnittener Phishing-Atacken zu werden.

Der aktuelle Fall zeigt, dass Online-Shops die Daten ihrer Kunden noch besser als bisher schützen müssen. Für die Nutzer sind die Attacken ein deutlicher Hinweis, für jeden Dienst, bei dem sie sich anmelden, ein einmaliges Passwort zu nutzen.




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