So habt ihr Daten noch nie gesehen - Hans Rosling erklärt die Welt

Bild: Hans Rosling bei TED

Update 8. Februar 2017: Hans Rosling ist am 7. Februar 2017 im Alter von 68 Jahren an den Folgen seiner Krebserkrankung gestorben.

Wir kennen es doch alle; signifikante Zahlen, erlangt aus Langzeitstudien, die von grosser Bedeutung sind und dennoch sind sie nichts als langweilige Zahlen. Hans Rosling ist sich dessen bewusst und steuert mit seinen Präsentationen dieser bedeutungsvollen Langeweile entgegen. Der schwedische Professor für Global Health am Karolinska Institut setzt unterschiedlichste Techniken ein um sein Publikum zu berühren und ein besseres Weltverständnis zu schaffen.

Sei es die eigenentwickelte Software Gapminder (verschiedene Downloads verfügbar), Kartonschachteln oder Fruchtsäfte, seine Präsentationsmittel sind kreativ und unbegrenzt. Im Kampf gegen stereotypische Weltvorstellungen überzeugt der eigenwillige Professor durch seinen Humor und Enthusiasmus, so dass niemand unberührt beleibt. Doch am besten überzeug ihr euch selbst davon:


"Harte Arbeit die zu relativ niedrigen Produktivität führt” so definiert Hans Rosling das traditionelle Wäschewaschen von Hand. In seinem TedTalk präsentiert er die “Waschmaschinengrenze” und erklärt die Vorteile und auch die Herausforderungen, welche dieser neuen Sozialstand mit sich bringt.


In Doha, Katar, spricht der Zahlenteufel vor einem internationalen Publikum zum Thema Religion und Sexualität. Dank den Visualisierungen in seiner Präsentation wird es ersichtlich, dass es eine viel einflussreichere Macht gibt als Religion.


Anhand der Geschichte zeigt Hans Rosling die Entwicklung von India und China. Er ist überzeugt, dass unter einhalten bestimmter Faktoren, die zwei Riesen im Jahre 2048 die westlichen Mächte einholen und für eine neue Weltordnung sorgen werden.


Nach dem Durchschauen der Präsentationen wird folgendes zum Thema Statistik und Fakten klar:

Wen man Daten hat dann sollte man sie sichtbar machen. Wen die Daten sichtbar sind dann sollte man sie nicht nur vergleichen, sondern auch in Bewegung bringen. Anhand dieser Bewegungen ist es möglich bestimmte Muster zu erkennen und so Entwicklung besser zu verstehen, oder auch vorherzusagen.

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Thema: 
Daten, Netzkultur, Trends

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